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Weltnichtrauchertag 2017:

Endlich Nichtraucher - aber wie?
Infoabend über verschiedene Wege in ein rauchfreies Leben am 31. Mai in Koblenz

Rauchen ist trotz rückläufiger Quoten nach wie vor in der Gesellschaft weit verbreitet und gehört zu den bedeutendsten Gesundheitsrisiken – insbesondere auch im Zusammenhang mit einer möglichen Krebserkrankung. Einer Studie des Robert Koch-Institutes zufolge rauchen unter den 18- bis 79-jährigen Bundesbürgern 21,4 % der Frauen und sogar 26,1 % der Männer täglich. Darüber hinaus geben 5,5 % der Frauen und 6,5 % der Männer in dieser Altersspanne an, „gelegentlich“ zum Glimmstängel zu greifen (Quelle: Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland, DESG1). Obwohl die negativen Auswirkungen meist hinreichend bekannt sind, schafft es nur etwa die Hälfte der Raucher, dem Tabakkonsum dauerhaft zu entsagen: Die Ausstiegsquote beträgt bei Frauen 45,8 % und bei Männern bei 50,8%.

Experten sind sich einig, dass ein erfolgreicher Rauchstopp wesentlich von dem eigenen festen Entschluss abhängt. Sinnvoll sei es, sich zeitnah ein verbindliches Datum zu setzen, von dem an man nicht mehr rauchen möchte. Ein Stichtag könnte etwa der Weltnichtrauchertag am 31. Mai sein, den die WHO vor 30 Jahren ins Leben gerufen hat. Anlässlich dieses Datums hat die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz verschiedene Fachleute eingeladen, die über unterschiedliche Möglichkeiten informieren, die Ausstiegswilligen dabei helfen können, ihr Vorhaben konsequent umzusetzen.

• Die Heilpraktikerin und Hypnoanalytikerin Aysenur Heim-Parringer stellt ein medizinisches Hypnoseverfahren vor, mit dem das Unterbewusstsein angeregt werden soll, alte Verbindungen, Gewohnheiten und Gedankenmuster aufzulösen und so den Rauch-Ausstieg zu erleichtern.

• Dr. Thomas Klose von der Sonnenschein- und Regenbogenapotheke in Koblenz gibt einen Überblick über verschiedene Hilfsmittel wie Nikotin-Pflaster, Tabletten oder Kaugummis, die den Weg zum Nichtraucher erleichtern können.

• Die Diplom-Pädagogin Ramona Mika-Lorenz erläutert das Kursprogramm „Rauchfrei – ich bin dabei“, das regelmäßig vom Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein angeboten und von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel finanziell unterstützt wird.

Im Anschluss an den etwa 45-minütigen Vortragsteil stehen die Referenten zu individuellen Fragen zur Verfügung. Interessenten haben zudem die Möglichkeit, kostenlos den Kohlenmonoxid-Gehalt ihrer Atemluft messen zu lassen, aus dem sich wichtige Anhaltspunkte für ihren Gesundheitszustand schließen lassen. Kohlenmonoxid entsteht bei der unvollständigen Verbrennung von Tabak und ist einer der Hauptverursacher für die gesundheitsschädlichen Wirkungen des Rauchens: Es wird in der Lunge vom Blut absorbiert und haftet 200 Mal leichter an den roten Blutkörperchen als Sauerstoff. So verhindert Kohlenmonoxid, dass dem Körper ausreichend lebensnotwendiger Sauerstoff zur Verfügung steht.

Der Infoabend findet am Mittwoch, den 31.05. in der Zeit von 18 bis ca. 19.30 Uhr in den Räumen des Informations- und Beratungszentrums in Koblenz, Löhrstraße 119, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um vorherige Anmeldung per Telefon (02 61 / 9 88 65 -0) oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird aus organisatorischen Gründen gebeten.