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„Positives Denken“ – Wirkungen und Nebenwirkungen

Vortrag am 29. November bei der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz in Koblenz

Die Devise „Denk positiv!“ ist sicher jedem bereits begegnet – ob als Ratschlag, Lebensmotto oder selbst gewählte Strategie in kritischen Situationen. Doch was genau ist eigentlich „Positives Denken“? In ihrem Vortrag am 29. November im Koblenzer Beratungszentrum der Krebsgesellschaft erklärt Eleni Kourabas, wie vielfältig dieser vermeintlich feststehende Begriff in der Praxis aufgefasst werden kann – und dass der eigentlich gute Vorsatz auch unerwünschte Nebenwirkungen haben kann. In ihrem Beratungsalltag erlebt die Psychoonkologin immer wieder, dass die Maxime des „positiven Denkens“ Betroffene auch gehörig unter Druck setzen kann: „Mit Fragen wie ‚Ich bin doch immer optimistisch an alles herangegangen – warum bin ich jetzt trotzdem an Krebs erkrankt?‘ oder ‚Haben wir uns vielleicht nicht gut genug um eine positive Einstellung bemüht, sodass der Krebs jetzt wiedergekommen ist?‘ quälen sich viele Krebspatienten und Angehörige zusätzlich oder machen sich und anderen sogar Vorwürfe“, sagt Kourabas. Das helfe nicht weiter, sondern erschwere es Betroffenen vielmehr, einen entlastenden Perspektivwechsel zu erreichen. 

Der kostenfreie Vortrag findet am 29 November ab 18 Uhr im Informations- und Beratungszentrum Koblenz der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz (Löhrstraße 119) statt. Um vorherige Anmeldung unter der Rufnummer 02 61 / 98 86 50 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.